NRW hält zusammen

Als die Dauerwelle bei Damen noch „in“ war …

… hatte Friseur Björn Barthold (Bildmitte, Fröndenberg) seine Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Dortmund abgelegt. „Das ist jetzt genau 25 Jahre her – 25 Jahre, in denen sich so einiges verändert hat“, wie der 52-Jährige beim Besuch von Volker Stein (l., Geschäftsstellenleiter Unna der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe) betonte. Heute -zum Beispiel- gäbe es kaum noch Friseursalons mit zehn oder mehr MitarbeiterInnen, stattdessen viel mehr Einzel-UnternehmerInnen und: wesentlich weniger Berufsnachwuchs. „Heute tragen gerade die Jungen häufig Locken, und bei Mädchen sind glatte, lange Haare top – damals nicht auszudenken!“ Die 90er liebten es bunt, und jedes graue Haar wurde penibel abgedeckt – in den 2020ern werden Haare gerne mal komplett grau gefärbt. Auch anders: Die Öffnungszeiten der Salons werden aktuell in die Abendstunden oder auf samstags verlegt.
Für den Meister selbst hat sich aber auch einiges getan: Er stieg ins elterliche Geschäft an der Alleestraße ein, eröffnete mit seiner Ehefrau Nicole gleich nebenan einen zweiten Salon und ist darüber hinaus ehrenamtlich als Obermeister der „Friseur-Innung Unna“ engagiert - wofür Volker Stein ihm besonders dankte, als er jetzt den Silbernen Meisterbrief überreichte.