NRW hält zusammen

Tippelei-Saison

Auf „Tippelei“ machten jetzt ein halbes Dutzend Handwerksgesellinnen und –gesellen in Soest Station: Im Haus des Handwerks warteten sie mit ihrem „Schnack“ auf, um für den Eintrag ins Wanderbuch sowie eine Gabe in den Beutel „vorzusprechen“. Drei Jahre und einen Tag mindestens müssen die Gesellen „auf der Walz“ sein – ohne Handy, ohne festen Wohnsitz, ledig kinderlos, aber immer mit ganz viel Neugier und Offenheit im Gepäck. Die Welt erwandern und immer neue Menschen und neue Arbeitsweisen kennenlernen, das treibt sie hinaus, wie die „Fremdgeschriebenen“ sagten: Matthias und Adrian haben das Zimmererhandwerk erlernt, Theresa, Melanie und Gordon sind als Tischler unterwegs, Mark schließlich (auf dem unteren Bild) ist gelernter Steinbildhauer. Ob noch ganz am Anfang der Reise wie Gordon aus Winsen/Luhe oder bereits sehr erfahren wie Mark (zwischenzeitlich schon bis Chile gekommen!): Alle „Wandersleut“ freuen sich über eine freundliche Ansprache und etwas Unterstützung, auch wenn gerade keine „Krauter“ (Arbeitgeber) für sie in Sicht sind.